All I want for Christmas is you....


Und du bist in diesem Fall alles rund um das Thema Sport. Ich habe meine Passion im Laufen und Fitnesstraining gefunden und jedes Hobby kostet Geld. Nachdem ich den Black Friday schon nutzen konnte um neue Laufschuhe und ein neues Laufoberteil zu holen, kann ich immernoch ein paar wärmende Sachen für die kalte Jahreszeit gebrauchen. Aktuell finde ich die grün und rosa Töne der Kollektionen von Adidas und Nike besonders ansprechend.
Auch könnten meine Schuhe fürs Fitnessstudio ein Update vertragen, denn meine süßen Nike Frees sind inzwischen stolze 5 Jahre alt und haben es verdient in den Ruhestand geschickt zu werden. Nach einer Beratung wurden mir nun die Metcon ans Herz gelegt, die besonders gut fürs Krafttraining geeignet sind.
Ich schleiche schon lange um den kuscheligen Schal von COS herum, aber dieser gehört zu diesen Sachen, die ich zu geizig bin mir selbst zu kaufen.
Um auch weiterhin tolle Fotos abliefern zu können und auch bei Feiern tolle Fotos abliefern zu können fehlt mir noch ein Objektiv im sehr nahen Bereich. Hier würde sich das Tokina 11-16 f/2.8 anbieten.
Ich mag keine In-Ear Kopfhörer und besonders die, wo man sich das Gummi komplett in die Ohrmuschel schiebt sind mir suspekt. Genau deswegen wünsche ich mir gute Kopfhörer, die ich zum Sport tragen kann oder die mich auf meinen nächsten langen Flug begleiten. 
Zu guter letzt lese ich zur Zeit wieder besonders gerne und lasse mich dabei auch gerne von anderen Menschen inspirieren. Estee Lalonde ist eine dieser Personen, die ich schon lange verfolge und das Buch unheimlich gerne lesen würde. Aber auch Bücher die in Richtung Entrepreneurship, Marketing oder Laufen gehen fehlen mir noch in meinem Bücherregal.

Was steht bei euch dieses Jahr so auf dem Wunschzettel? 

Brazil II - Jericoacoara - Lençóis Maranhenses - São Luís - Belem - Rio de Janeiro


Jericoacoara 

Nach 24 Stunden Anreise von Praia da Pipa, kamen wir in Jericoacoara an. Bis Jijoca fährt man mit einem normalen Reisebus und von dort geht es mit Buggys oder einem großen Geländebus weiter in das Naturschutzgebiet ohne gepflasterte Straßen. Genauer gesagt fahren wir auf Sand. Das Hinkommen wird dadurch schon zum Erlebnis.
In Jeri ist alles ein wenig teurer und so auch die Unterkünfte. Wir entschieden uns für die Pousada "Senzala dos Amigos" und waren total zufrieden dort. Jedes Zimmer hat eine Hängematte vor der Tür und auch die Zimmer selbst sind total ok. Ruhig gelegen in einer der kleineren Seitengassen ohne Hilfe wahrscheinlich nicht schnell von alleine zu finden aber in Brasilien sind die Leute super hilfsbereit und erklären einem dem Weg oder bringen einen sogar hin.
Auch in Jeri gibt es keine herkömmlichen Straßen, sondern ebenfalls nur Sand. So kommt es, dass man überall Sand hat und ich meine überall. Der Ort ist ein Kitesurf Paradies und dementsprechend windig ist es dort auch. Das abendliche Ritual besteht darin, dass alle auf die große Düne des Ortes wandern um dort den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen.Danach kann man am Strand den Locals beim Capoeira zuschauen und bei den Barracas einen Caipi kaufen. Unbedingt mit Ananas probieren!
Abends ist in dem kleinen Örtchen unheimlich viel los und es gibt tolle Restaurants wie das "Tamarindo" oder einem Burgerladen in der Seitenstraße. Unbedingt bei der Eisdiele ein Eis essen, zwar ziemlich teuer aber auch unheimlich gut. Jeden ABend ist in dem Ort eine andere Party und diese Enden dann um 2. Danach geht man noch zu Padaria, die nur bis 5 Uhr geöffnet hat.
Wir hatten unheimlich tolle Nächte und haben viele tolle Leute kennengelernt. Einen davon sollten wir später in Rio noch wiedertreffen.
Um auch mal auszuspannen sind wir an einem Tag zur "Lagoa Paraiso" gefahren. Dort befinden sich einige Hängematten direkt im Wasser und man kann perfekt entspannen.
Für unsere weiterreise nach Barreirinhas haben wir über das Reisebüro vor Ort einen Jeep gebucht und diesen mit zwei Schweizerinnen geteilt um Kosten zu sparen. Achja noch gut zu wissen: In Jeri gibt es keine Geldautomaten, also genug Bargeld mitnehmen!


Barreirinhas/ Lençóis Maranhenses

Von Jeri fährt man ungefähr 6 Stunden mit dem Jeep nach Barreirinhas. Dort haben wir einfach in irgendeiner günstigen Pousada eingecheckt (Pousada Igarapé) und dort auch direkt den Nachmittagsausflug in die Wüste für den nächsten Tag gebucht. Barreirinhas selbst hat nicht viel zu bieten aber wir haben die Zeit genutzt, um unser weiteres Vorgehen zu planen.
Um 14 Uhr am nächsten Tag wurden wir dann beim Hotel abgeholt und stiegen in den Jeep, der uns in die Wüste bringen sollte. Wer Angst hat bei rasanten Fahrten sollte sich definitiv in die Mitte setzen, denn man verliert bei der Fahrt sicher das ein oder andere Mal die Haftung zum Sitz. Man fährt ca. 45 Minuten bis zu einer Stunde in die Wüste und von dort heißt es Barfuß weiter. Meine anfängliche Befürchtung, dass ich mir dabei meine Füße verbrenne war unberechtigt. Im Gegensatz zu Dubai war der Sand hier nämlich recht kalt.Das besondere dieser Wüste sind aber die kleinen Seen, in denen sogar Fische schwimmen. Diese füllen sich über die Regenzeit mit Wasser bevor diese gegen September/ Oktober austrocknen. Wir haben uns bewusst für die Nachmittags Tour entschieden, da man dort einen unheimlich tollen Sonnenuntergang genießen kann. Am nächsten Morgen um sechs ging es dann weiter nach São Luís.

São Luís


Ja São Luís. In dieser Stadt lief einiges anders als geplant. Unser Hotel das Portas da Amazonia war absolut toll. In einem alten Kolonialhaus liegen die netten kleinen Zimmer und auch endlich mal wieder einigermaßen gebrauchbares Internet. Wie sich noch feststellen sollte war das wirklich wichtig hier. Die Pousada liegt mit innen dem historischen Zentrum und man hat es somit nicht weit zu dem kleinen Restaurant Cafofinha da tia Dica, wo es hervoragendes Essen gibt. Eiegntlich wollten wir nur eine Nacht in dieser Stadt bleiben, doch in der Nacht bekam ich leider Magenprobleme, die noch eine  kompletten Tag anhalten sollten und mich ans Bett fesselten.

Belem

Die Reise nach Belem war die schlimmste von allen. Zwar hatten wir bei Progresso extra einen Leito gebucht, allerdings ging dieses Mal weder das WLAN, noch das Licht und der Bus wurde auf 15 Grad runtergekühlt, ohne das Decken ausgeteilt wurden. Aber nach 12 Stunden frieren war alles vorbei und wir mehr als glücklich in das Hotel Atrium Quinta De Pedras ankamen. Leider war es nicht möglich bei Ankunft zu frühstücken, so dass wir auf den Ver-O-Peso Markt gingen. Auf diesen Markt gibt es unheimlich viel zu sehen und besonders vormittags wenn die Fischer mit dem frischen Fisch kommen ist dies ein Spektakel. Den Nachmittag verbrachten wir zuerst im Mangal das Garças, wo man Leguane, Kraniche und andere Tiere hautnah erleben kann. Anschließend legten wir uns noch an den Hotelpool, bevor wir uns noch zu Fuß durch die Stadt machten.
Am nächsten Tag buchten wir einen Ausflug in das Amazonas Gebiet und wurden kurz von strömenden Regen abgeschreckt, doch sobald wir auf das Boot stiegen hörte es glücklicherweise auf. Mit dem Boot ging es dann durch die kleinen Kanäle in der nähe der Stadt und wurden von einem Einheimischen 76-Jährigen durch Teile des Urwalds geführt und uns gezeigt wo Acai wächst. Auch erklärte uns der Fremdenführer, dass Belem eine der gefährlichsten Städte ist und wir wirklich aufpassen sollten, da erst vor kurzem eine Frau direkt vor ihrem Hotel ausgeraubt wurde. Am Abend sind wir dann noch bei den Docks etwas essen gegangen. Mein Tipp: Setzt euch an den Brauerei Stand und esst den Brownie, aber bitte nicht allein den die Portion reicht locker für 4 Personen.

Rio de Janeiro

 Unser letztes Etappenziel sollte also nun Rio sein. Leider hatten wir mit dem Wetter mehr als Pech und uns sollten sechs sehr regnerische Tage erwarten. Die ersten Tage verbrachten wir im Rio Forest Hostel in Santa Teresa, wo man einen unglaublichen Blick über die Stadt hat. Die Zimmer sind zwar recht klein aber die Leute im Hostel sind unheimlich freundlich. Wir traffen uns am Nachmittag dann mit einem Brasilianer, den wir in Jeri kennengelernt haben und hatten einen feuchtfröhlichen Abend in Rio.
Am zweiten Tag in Rio machten wir uns auf zum Hippie Markt in Ipanema und schlenderten anschließend noch über die Copa Cabana und den Ipanema. Am Abend suchten wir noch in Santa Teresa etwas zu essen, bevor wir am nächsten Tag in den Stadtteil Botafogo in das Ace Hostel zogen. Dieses Hostel war wirklich nur zum schlafen gedacht und die Zimmer luden auch nicht zum verweilen ein.
Bevor wir allerdings nach Botafogo fuhren besuchten wir noch die Escadaria Selarón und benutzen die kostenlose gelbe Bahn nach Santa Teresa hoch. Bis Mittags war das Wetter noch sehr gut, so dass wir uns noch für eine Weile an die Copacabana legten, bevor das Wetter wieder kippte. Den Abend verbrachten wir dann im Shopping Center, da das Wetter sich leider nicht besserte.
Dienstag ist in Rio ein guter Tag alle Museen abzuklappern, da der Eintritt dann frei ist. Also besuchten wir zuerst den Saara Markt, bevor wir ins Museum of Tomorrow gingen. Das Museum ist wirklich gut gemacht und wenn man in Rio ein bisschen Zeit hat einen Besuch wert. Auch sind die berühmten olympischen Wände nicht weit und auch ein Besuch dahin ist sicherlich lohnenswert. Der Plan für den Nachmittag war es das Maracana Stadion zu besichtigen, leider hatte dieses wegen dem Abbau der olympischen Spiele noch geschlossen.
Ein Besuch auf dem Zuckerhut darf bei einem Rio Besuch natürlich nicht fehlen und so machten wir uns am Mittwoch morgen auf den ersten Teil des Bergs zu besteigen. Wenn das Wetter mitspielt würde ich das auch unbedigt empfehlen. Um auf den richtigen Berg zu kommen muss man dann jedoch trotzdem die Seilbahn nehmen. Oben kann man eine ganze Weile herumlaufen und auch kleine Affen beobachten.
Bevor wir zur Christus Statue hochfuhren besuchten wir noch den botanischen Garten und der ist wirklich einen Besuch wert. Die Anlage ist wirklich schön und top gepflegt. Bei der Christus Statue hatten wir mal wieder Pech und trotz vorher gutem Wetters fing es als wir oben ankamen in Strömen an zu regnen und wer uns auf Snapchat verfolgt hat, konnte sehen was wir sahen: Nichts. Enttäuscht fuhren wir heim und unseren letzten Tag wollten wir vormittags eigentlich eine Favela Tour machen. Eigentlich. Denn unsere Rezeptzionistin teilte uns einen falschen Treffpunkt mit und wir standen somit 30 Minuten im Regen und warteten. Nachdem dies mal wieder ein Reinfall war fuhren wir zum Feira de São Cristovão um dort ein paar Souvenirs zu kaufen. Leider war dort mal wieder viel geschlossen und somit machten wir uns mal wieder auf in eine Mall. Am Abend besuchten wir dann noch eine der Pub Crawls und hatten dann noch einen wirklich netten letzten Abend.
Unsere Reise war unheimlich wunderbar und trotz des eher eigenwilligeren Abschlusses in Rio können wir Brasilien jeden nur ans Herz legen. Außer zwei komische Situationen haben wir uns zu keiner Zeit unsicher oder bedroht gefühlt und in Rio haben wir uns fast ausschließlich mit Uber fortbewegt. Lasst euch einmal von der brasilianischen Gelassenheit treiben und genießt vernünftige Caipis an den traumhaften Stränden.


Travel: Winterwonderland in Riga

Am letzten Wochenende ging es erneut nach Riga, diesmal mit meiner besseren Hälfte und statt in ein Hostel ging es diesmal in ein schickes AirBnB Appartment nahe des Freiheitsdenkmals. Am Flughafen in Berlin war die Hölle los und man musste ca. 2 Stunden bis zur Sicherheitskontrolle anstehen. Jedoch hatten wir eigentlich nicht so viel Zeit. Zum Glück kamen immer wieder Flughafenmitarbeiter und holten Passagiere dessen Flüge in kurzer Zeit gehen sollten vor. So erreichten wir unseren Flug gerad noch so.
In Riga angekommen wurden wir bereits von einer dicken Schneedecke empfangen. Wunderschön. Anschließend ging es mit dem Bus in die Stadt und vor dort aus zu unserer Wohnung. Das Apartment sah genauso aus wie auf den Bildern und auch die Lage direkt zwischen Universität und deutscher Botschaft war ideal. Zuerst gingen wir etwas bei Lido essen, einer Restaurantkette mit rustikalem Essen in Buffetform. Anschließend besuchten wir die Innenstadt und versuchten dabei nicht allzu naße Füße zu bekommen. Abends gingen wir noch mit einer Bekannten von mir etwas trinken und essen beim Rockcafe. In Riga ist dies gerade bei der Happy Hour besonders günstig.
Am Samstag morgen erkundeten wir weiter die Altstadt und gingen auf den Zentral Markt, wo es unheimlich viel zu entdecken gibt. Unter Anderem kann man dort günstig Trockenfrüchte und Gebäck sowie frisches Obst kaufen. Am Nachmittag wollten wir in die Skybar vom Radisson Blu Hotel, was sich jedoch durch den Besuch des chinesischen Premierministers etwas schwieriger herausstellte, da das Hotel von Polizisten umgeben war. Über den Seiteneingang gelang es uns trotzdem noch in den Fahrstuhl zur Bar zu gelangen. Der Ausblick von dort oben ist unheimlich toll und einen Kaffee kann man dort ganz gemütlich (wenn auch nicht super günstig) dort genießen.
Abends ging es ins Ala, einer urigen Braustube. Dort kann man viele verschiedene Sorten Bier probieren und auch viele deftige Speisen genießen. Anschließend ging es wieder ins Rockcafe, wo im Keller der Partykracher Karoke praktiziert wird. Grundsätzlich gibt es Karaoke dort in sau vielen Bars und ist total populär.
Ich liebe Riga und werde immer wieder in diese tolle Stadt reisen und kann es auch nur jedem empfehlen. Den Eintrag meines letzten Riga Posts findet ihr HIER.








Vi Fit: Der erste Halbmarathon

Am Sonntag den 30.10 war es so weit. Die ersten 21 km unter Zeitmessung mit Startnummer und allem. Startzeit 10:00 Uhr zusammen mit den Marathonläufern. Das Ziel: Ankommen. Besser noch unter 2 Stunden und traumhaft wären 1:50:00. Aber mit nur 3 Wochen Training und eine leichter Erkältung erwarte ich keine zu großen Sprünge. Ankommen.
Nicht zu weit vorne starten, um schnelle Läufer nicht zu behindern und mich erstmal an den Peacer für die 1:59:00 heften. Die ersten Kilometer denke ich nicht, dass ich dieses Tempo durchhalten kann. Meine Waden brennen und ich bin froh übers Wasser bei Kilometer 5. Das ist auch der Punkt wo ich vor der Peacer laufe, da dieser länger an dem Verpflegungspunkt ist. Man läuft wie im Tunnel, einfach Laufen, nicht nachdenken. Immer weiter.
Ab Kilometer 5 laufen sich die nächsten auch wie von selbst und ich werde schneller und bin eingelaufen. Lange habe ich eine andere Frau neben mir und auch die Leute die einem vom Wegesrand zujubeln helfen dabei das Tempo zu halten. Den letzten Kilometer hole ich nochmal alles raus und lege die Musik ab um nochmal alles zu genießen.
Ich laufe ins Ziel. 01:53:43. Besser als ich es vor Antritt des Laufes je erwarten konnte. Nach dem Zieleinlauf zitter ich und bin völlig fertig. Erstmal viel Wasser trinken und ein Stück Apfel essen und dann die Medaille abholen.

Die Lieder die mich haben laufen lassen:
Demi Lovato- Confident
Hailee Steinfeld- Love Myself
Grossstadtgeflüster- Fickt-Euch-Allee
G-Eazy- Me, Myself & I
Rihanna- Work
Shawn Mendes- Stitches
The Weeknd- The Hills
Dúné- Dry Lips
Sum 41- Still Waiting
Ariana Grande- Problem
Meghan Trainor- NO
Ali As- Lass sie tanzen
Kontra K- Erfolg ist kein Glück
Eminem- Lose Yourself
DJ Khaled- All I do is win
und noch viele mehr






Brazil I - Salvador - Maceio - Olinda - Praia da Pipa


Nach langem hin und her wo unser Urlaub dieses Jahr hingeht entschieden wir uns anhand der Flugpreise für Brasilien. Am günstigen war die Reise nach Salvador in Kombination mit einem Rückflug von Rio- somit stand auch die Route relativ schnell fest: Zuerst würden wir den Norden Brasiliens erkunden um unseren Abschluss dann in Rio zu finden.

Salvador

Die Hauptstadt Bahias, die als schwärzeste Stadt Brasiliens bekannt ist, zeichnet sich besonders durch die koloniale Altstadt sowie den Verbindungsfahrstuhl zwischen Hafen und Altstadt aus. Über diesen Fahrstuhl gelangen bis zu 900.000 Personen im Monat hin und her. Von Barra aus gelangt man hier mit dem Bus hin und muss einfach nur bis zur Endhaltestelle, von dort aus kann man zu Fuss die komplette Altstadt erkunden und auch einige der wunderschönen Kirchen besichtigen.

Unser Hotel war das The Hotel und ich kann dies wirklich nur empfehlen. Nicht weit von der Strandpromenade und direkt neben der Barra Shopping Mall gelegen eine gute Ausgangslage. Die Standpromenade lädt zum Joggen und Flanieren ein. Abends findet man dort viele Möglichkeiten etwas zu Essen und Trinken zu gehen.

Unsere Zeit in Salvador war allerdings sehr geprägt von einem Begriff namens CPF. Das ist eine Nummer die in Brasilien sehr wichtig ist und einer Art Steuernummer gleich kommt. Diese Nummer braucht man z.B. beim Kauf einer Sim Karte, Flugbuchungen,... Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es auch ohne irgendwie geht, wenn man auf die richtigen Leute trifft, weil im Receite Federal wurden wir jedes Mal vertröstet wenn wir versucht haben eine zu bekommen.

Nach zwei Nächten in Salvador machten wir uns mit einem Semi-Leito Nachtbus auf nach Maceio. Die Busse in Brasilien sind deutlich komfortabler als wir es aus Deutschland gewöhnt sind und man bekommt eine Decke und kann die Sitze fast komplett zurück machen. (Der Leito ist noch ein bisschen besser)


Maceio

Maceio sollte für uns eine kurze Zwischenstation auf dem Weg nach Recife/ Olinda sein, um kürzere Busfahrten zu haben. Maceio ist eine Stadt mit einem ewig langen und recht netten Stadtstrand. Da wir unter der Woche dort waren, hatten wir diesen fast für uns alleine. Wir haben einfach einen wunderbaren Tag am Strand genossen und Abends eine Runde im Outdoor-Gym trainiert. Anschließend waren wir noch bei Habib´s ne rießige Pizza essen und anschließend Tartlets mit Schokolade und M&M´s. Am nächsten Morgen ging es dann früh weiter nach Olinda.
Übernachtet haben wir übrigens in der Pousada Ecomaceio, die ich auch guten Gewissens weiterempfehlen würde. 

Olinda

 

Olinda ist ein "kleines" Örtchen neben Recife und ist besonders für seine bunten Häuser im Kolonialstil bekannt. Dort waren wir in der netten kleinen Pousada Cama e Café Casa de Campo mit unheimlich tollen Gastgebern und einem unheimlich schönen grünen Garten, in dem man auch die Chance hatte kleine Äffchen zu sehen.
Olinda selbst ist echt traumhaft schön und bietet auch abends dank vieler Möglichkeiten zum gemütlichen Getränken ein. Auch haben wir dort über Jodel zwei super nette Mädels kennengelernt, die dort ein soziales Projekt betreuen und die wir in Pipa später wiedergetroffen haben. Nur kann man wegen häufig vorkommenden Haiattacken leider nicht ins Meer hüpfen, dafür hatten wir einen kleinen Pool bei unserer Unterkunft.
Am Freitagabend sind wir mit zwei Norwegerinnen aus unserer Unterkunft noch was trinken gegangen und haben den Proben der dortigen Kapelle gelauscht. Auch gibt es Plätze wo Karnevalsgruppen üben und Capoeira praktiziert wird. An diesem Abend hatten wir allerdings auch unsere erste Begegnung mit Kriminalität in Brasilien. Auf dem Heimweg rieten uns schon Leute nicht in unsere Richtung zu laufen, das es gefährlich sei. Kurze Zeit später raste ein Auto aus der Straße wo sich unser Bed & Breakfast befand, und verfehlte mich und eins der anderen Mädels nur um Zentimeter. Verdutzt bogen wir in unsere Straße ein, wo alle Bewohner auf der Straße standen und diskutierten. Die Stimmung war total angespannt und wir haben uns beeilt in unser Haus zu kommen. Kurz vor unserer Tür haben wir noch eine Frau angesprochen und versucht herauszufinden was los war, ihre Antwort lautete "Assaulto" und zeigte mit zwei Fingern, wie eine Pistole, an die Schläfe. Später wurde uns erzählt, dass die im Auto versucht haben einem Mädchen das Handy zu klauen und dann Panik bekommen hatten, da sie in eine Sackgasse gefahren sind. Was wirklich passiert werden wir wohl nie erfahren.


Praia da Pipa


Praia da Pipa hatte ich schon auf vielen Blogs gelesen und auch die Mädels aus Olinda waren übers Wochenende da, also machten wir uns auch auf in das brasilianische Urlaubsörtchen. Wir waren in einem typischen Surferhostel (Hostel PIPAradise) untergebracht, welches zwar super einfach war, aber einen unheimlich schönen Blick über den Praia da Amor hatte. Übrigens ist das Hostel nichts für Warmduscher, denn Warmwasser gibt es leider nicht. Brrr.
Am ersten Abend folgten wir essenstechnsich einem Tipp unseres Reiseführers, welcher absolut super war (Es war eine Crêperie, den Namen weiß ich leider nicht mehr). Auch kann ich den Laden der Pizza Rodizio anbietet sehr empfehlen, denn es gibt Pizza, Pasta, Pommes und andere Sachen dort für weniger als 10€. Und mein absolutes Highlight (und mein täglicher Anlaufpunkt) war der Acai Selfservice Laden. Ich liebe Acai und man kann es dort mit Früchten, Smarties und anderen Leckereien kombinieren und zahlt dann nach Gewicht.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Praia dos Golfinhos, dem letzten Strand der drei zu Pipa gehörenden Strände. Der Name ist übrigens Programm, denn in dieser weitläufigen Bucht schwimmen Delfine. Ein wahnsinnig schönes Erlebnis einfach im Meer zu treiben und immer wieder neben einem Delfine auftauchen zu sehen. Aber man kann bei Ebbe noch weiter laufen und gelangt dann zum Praia do Madeiro. Dieser Strand eignet sich super zum Surfen und auch wir haben uns einen Tag daran gewagt. Man sollte allerdings den Rückweg immer rechtzeitig antreten, da man sonst echt schon fast schwimmen muss um überhaupt noch weiterzukommen. Einen Tag sind wir auch noch gerade so zurück gekommen.
Abends ist in Pipa am Wochenende viel los, unter der Woche wird es dann deutlich weniger. Aber die Atmosphäre in diesem Ort ist super und man kann hier prima Bikinis shoppen (hier haben wir die günstigsten und schönsten gefunden).Zu dem Zeitpunkt w wir da waren, war auch noch ein kleines Streetfoodfestival, wo es unheimlich leckere Kuchen gab und man verschiedene Cachaca Sorten testen konnte. Der Nachteil an diesem Ort: Es gibt nur gebührenpflichtige Geldautomaten.

Unser nächstes Ziel Jericoacoara und alles weitere dann im zweiten Teil ;)