Mein Weg zum Triathlon: Ein Tagebuch voller Höhen und Tiefen



Ich habe mich wirklich angemeldet. Jetzt gibt es kein zurück. In genau drei Wochen werde ich meinen ersten Triathlon bestreiten. Und jetzt geht es an die Vorbereitung. Also der Freundin schreiben, ob sie mir ihr Rennrad für die nächsten drei Wochen zur Verfügung stellt und mit Freunden die vom Schwimmen etwas Ahnung haben Termine vereinbaren. Immerhin das Laufen bereitet mir keine Sorgen. Ich halte das Ganze für euch (und für mich) in einem Tagebuch fest:

Montag 17.07, Tag 1: Motiviert in den Tag

Heute steht das erste Mal schwimmen mit einer Freundin auf dem Plan. Bisher kann ich nur normales Oma-Brustschwimmen, als Kopf aus dem Wasser und bloß nicht mit der Nase das Wasser berühren. Das sollte sich nun ändern. Also ließ ich mir ein paar Tipps geben und meine Angst davor, mit der Nase unter Wasser zu gehen musste sich legen. Nach gefühlten 100 Bahnen lief es langsam flüssiger mit dem Atmen. Nach ein bisschen was über ner Stunde und 1.300m war es dann vorbei. Aber hieran werde ich weiter feilen müssen.

Dienstag 18.07, Tag 2: Ich hatte mir das leichter vorgestellt

Nachdem ich morgens beim Yoga war (was dank meiner Abneigung mich zu Dehnen in den letzten Jahren, echt unangenehm und schmerzhaft war) hieß es am Nachmittag, die ersten Annährungen mit dem Rennrad zu machen. Das erste Problem: Wie funktioniert das mit den Klickpedalen? Und wie steige ich da überhaupt rauf? Aber nach ca. 20 Minuten auf dem Parkplatz auf dem Hinterhof hatte ich den Dreh einigermaßen raus. Hoffentlich. Es fühlte ich aber wirklich an wie das allererste Mal auf dem Fahrrad, so wackelig war ich schon lange nicht mehr unterwegs. Ich hoffe das erste Mal im Straßenverkehr läuft glatt und ich lege mich nicht komplett lang.

Mittwoch 19.07, Tag 3: Routine

um 6 Uhr morgens hieß es dann mal wieder: Laufen. Die Leute mit denen ich solche Sachen wage sind meistens die selben und auch die Strecke ist mit ihren 8-9 km sehr vertretbar für die Uhrzeit. Immerhin macht mir der Teil mit dem Laufen keine Angst.

Donnerstag 20.07, Tag 4: Tief Luft holen

6:45 der Wecker klingelt. Oh man. Also raus aus dem Bett, Schwimmtasche packen und das Rennrad aus dem Keller holen. Schwimmtraining. Aber zunächst erstmal mit dem Rennrad das erste Mal in den Straßenverkehr. Unheimlich wackelig und unsicher mache ich mich aus dem Weg, aber nach den ersten Kilometern traue ich mir mehr zu und werde allmählich schneller.
Beim Schwimmbad angekommen dann die erste Ernüchterung. Eine aus dem Schwimmteam meldet sich auch zum Triathlon an. Und ist mit dem Rennrad da. Also genau meine Defizite. Nachdem ich mich endlich ins Wasser getraut habe schwimme ich zunächst zwei Bahnen schön Brust (zumindest dachte ich sogar, dass das sauber ist). Dann werde ich eines besseren belehrt und bekomme Schwimmen komplett neu beigebracht. Ehrliche Sache: Es ist schwieriger als gedacht. Eigentlich dachte ich, ich müsste nur lernen wie ich das mit dem Kopf unter Wasser und wieder hochkommen sauber mache, nicht das mein kompletter Bewegungsablauf falsch ist. Aber naja. Nach 90 Minuten war dann alles vorbei und ich habe mich langsam an den neuen Bewegungsablauf gewöhnt. Aber leicht wird das definitiv nicht!

Freitag 21.07, Tag 5: Pause

Auch wenn ich am liebsten jeden Tag Sport mache und Erholungstage hasse, es muss sein. Morgen möchte ich eigentlich gerne noch n Longrun machen oder ne Runde mit dem Rad fahren.

Samstag 22.07, Tag 6: Wenns läuft...

... dann läufts. Ich habe mich mit einem anderen aus der Laufrunde zu einem "kleinen" Feierabendlauf verabredet. Allerdings wurde aus dem kleinen Lauf mal eben ein Lauf von 20 km. Aber nun gut, ich bin Läuferin und das Laufen nicht zu meinen Schwächen gehört wusste ich.

Sonntag 23.07, Tag 7: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

11:00 ich treffe mich mit anderen Leuten zum Radfahren. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nach ein paar Kilometern wieder auszusteigen, doch je weiter wir uns von Braunschweig entfernen, desto unsicherer werde ich, dass ich alleine zurück finde und an sich fährt es sich auch sehr gut. So ging Kilometer für Kilometer ins Land und es lief mega gut. Bis Kilometer 70 kam und mit ihm meine streikenden Beine. Ich fiel immer weiter zurück und jeder Aufstieg wurde immer schwerer. In Königslutter musste ich es mir dann eingestehen: Ich habe mich überschätzt. Also musste ich gesenkten Hauptes in die Bahn steigen um zurück nach Braunschweig zu kommen. Aber immerhin habe ich 80 km geschafft und das bei meiner ersten Radtour :D

Montag 24.07, Tag 8: Einmal auspowern bitte!

Endlich mal wieder ins Fitnessstudio und zum Cross Circuit eine Runde richtig auspowern. 10 Übungen 45 Sekunden Belastung 15 Sekunden Pause 3 Durchgänge. Der Schweiß fließt, die Beine brennen noch vorm Vortag aber egal, jetzt wird alles gegeben. Mein persönlicher Hass: Wandsitzen. Alles andere geht, Burpees, Liegestützte und Mountainclimbers sind kein Problem aber dieses Wandsitzen bringt mich jedes Mal um.

Dienstag 25.07.2017, Tag 9: Ohhmmmmm

Bevor es in den Urlaub geht, nochmal eine Runde Yoga, vielleicht auch ganz gut nach den letzten Tagen um die Muskeln mal wieder zu entspannen. Ungelenkig wie ich bin ist Yoga für mich nicht entspannend, sondern eine anstrengende Qual.

Mittwoch 26.07.2017, Tag 10: I want to ride my bicycle

Im Urlaub angekommen hieß es am ersten Tag zunächst die Umgebung zu erkunden. Also schnappten wir uns die Fahrräder, die wir von der Unterkunft gestellt bekommen haben und los ging es die Küste entlang ein paar der umliegenden Orte erkunden. Tagessumme: 50 km. Und auch hab ich zwischendurch noch geschafft 1 km schwimmen zu gehen, auch wenn das eher flache und diesige Wasser eine echte Herausforderung darstellte.

Donnerstag 27.07.2017, Tag 11: It´s amore

Heute haben wir den Tag in Venedig verbracht. Damit auch dieser Tag ein bisschen sportlich ist, entschied ich mich am Morgen noch eine kleine Runde laufen zu gehen und so kam ich auf 8,2 km. Immerhin. Ich hasse es schließlich bei heißem Wetter zu laufen. Schritte gesamt an diesem Tag: 34.000.

Freitag 28.08.2017, Tag 12: Aida

Vormittag Sonne und Wasser, Nachmittags Verona, so sah der Plan aus. Letztendlich haben wir uns 90 Minuten ein Stand Up Paddle gebucht und danach habe ich noch eine kleine Schwimmeinheit von wieder ca. 1 km rangehangen. Nachmittags liefen wir dann durch Verona und haben Aida in der historischen Arena gesehen.

Samstag 29.08.2017, Tag 13: Das Wandern ist des Müllers Lust

1.750m klingt eigentlich nicht viel. Eigentlich. Kurz: Wir haben das komplette Unterfangen komplett unterschätzt und als wir ca. nach 3,5 Stunden oben ankamen waren wir fix und fertig. Erfahrungen die wir mitnehmen: Mehr zu trinken mitnehmen als 0,5 l pro Person, 1.750 HM auf 8 km sind verdammt viel und ist ein recht steiler Weg, Nüsse oder irgendwas zum snacken mitnehmen. Aber: Ich in froh es gemacht zu haben und die Abkühlung im See der im Norden deutlich klarer und tiefer war, war eine unfassbar tolle Belohnung. Hätte ich meine Schwimmbrille mitgehabt wären es wohl auch mehr als 300m geworden.

Sonntag 30.08.2017, Tag 14: Eine Bootsfahrt die ist lustig

Sonntag morgen ging es für ich trotz schwerer Beine noch einmal Laufen. Ich musste einfach nutzen, dass ich eine neue und aufregende Umgebung hatte. Deswegen machte ich mich mit dem Rad auf nach Pescheira, um von dort an der Küste weiterzulaufen. Allerdings nur 5 km. Mittags mieteten wir uns dann ein Boot um die Umgebung nochmal vom Wasser aus zu sehen und vielleicht für mich einen Schwimmplatz zu suchen. Allerdings war unsere Zeit etwas knapp und so waren es nur 300m, die ich schwimmen konnte, bevor wir weiter mussten.



Montag 31.07.2017, Tag 15: Ich bin müde

Nachdem bei unserem Rückflug allerhand schief ging und wir mit viel Mühe und Not nur nach Hause kamen und ich nach 2 Stunden Schlaf wieder zur Arbeit musste, war der Tag sportfrei. Nebenbei kommt noch die Tatsache hinzu, dass ich seit Sonntag total fiese Halsschmerzen habe.

Dienstag 01.08.2017, Tag 16: Platzt der Traum?

Ich wache auf und jede Bewegung meines Kopfes tut im Hals unfassbar weh. Ich fühle mich einfach schlapp und mein Hals brennt wie Feuer. Na klasse. Nach 1 Stunde bei der Arbeit muss ich mir ne Vertretung suchen und gehe zum Arzt. Ein grippaler Infekt und das so kurz vor dem Triathlon. Toll. Mein Arzt sagt das Sonntag n Wettkampf eigentlich nicht gut sei. Mal gucken wie es sich die Tag entwickelt. Und dabei habe ich genau heute einen Triathlonanzug für Sonntag geliehen bekommen.

Mittwoch, 02.08.2017, Tag 17: Krankschreibung olé

Ich bin krankgeschrieben und mir geht es beschissen. Na klasse.

Donnerstag, 03.08.2017, Tag 18: Hmm

Es geht langsam wieder bergauf aber der Hals kratzt noch und mein Puls schnellt immernoch bei jeder Kleinigkeit in die Höhe. Ich bezweifle dass das Sonntag was wird.

Freitag, 04.08.2017, Tag 19: Endlich wieder Bewegung

Freitag Abend und ich bin zu einer kleinen Radtour verabredet. Zum einen um zu gucken wie mein Körper auf Belastung reagiert zum anderen weil Radfahren verhältnismäßig entspannt ist, im Gegensatz zum Laufen. Und: Es ging. 30 km in einem entspannten Tempo. Ich juble innerlich.

Samstag, 05.08.2017, Tag 20: Erholung

Der Tag vor dem Wettkampf soll bekanntlich ruhig sein und so habe ich weiter versucht mich zu erholen und vielleicht noch gesünder zu werden. Der Hals kratzt immernoch aber ich habe einen Entschluss gefasst: Ich werde es versuchen, abbrechen geht im worst case immernoch.



Sonntag, 06.08,2017, Tag 21: Der große Tag

9:00 Uhr der Wecker klingelt. Ich bin aufgeregt. Und zwar richtig. Zwar hab ich meine Tasche schon am Abend vorher gepackt, aber die Panik, dass ich was vergesse bleibt. Um meine Kräfte zu sparen fahren wir mit der Bahn zum Heidbergsee. Startnummer holen, Rad einchecken, Wechselzone einrichten. Alles neu für mich. Anschließend geht es zur Wettkampfbesprechung. Neos sind verboten, genauso wie Windschattenfahren.
Der Start der Frauen ist um 12:00 Uhr. Und es rückt immer näher. Sobald ich in den Startblock darf gehe ich schonmal ins Wasser, mache meinen Anzug nass und setze die Brille schonmal auf, bevor ich mich ganz hinten am Rand einreihe. Ich bin keine gute Schwimmerin und das respektiere ich an dieser Stelle nun einfach. Bei der ersten Runde läuft alles noch nicht ganz rund und ich komme als vorletztes am Ufer an. Dann kurz raus und auf zur zweiten Runde. Die läuft schon deutlich besser und ich schaffe es sogar ein paar Leute zu überholen.
Auf zur Wechselzone und das ist alles neu für mich. In die Socken, Radschuhe an und Helm auf. Und im Eifer des Gefechts passiert es; Ich lasse meine Riegel und Gels in der Wechselzone. Aber da muss ich jetzt durch. Nach 10 km kommt immer mehr Gegenwind und es wird so richtig anstrengend. Aber auch da muss ich jetzt durch. Aber die Beine brennen immer mehr. In der Satteltasche finde ich dann zum Glück noch ein Gel und schaffe es erstmal die Hälfte über meinem Körper zu verteilen.
Wieder in der Wechselzone. Erst Fahrrad abstellen, dann Helm absetzen. Laufschuhe an und los. Mein Po brennt als ob ich bereits jetzt Muskelkater hab und meine Beine sind schwer. Und die folgenden 5 km wird das nicht besser. Normalerweise stören mich auch 20 km nicht mehr zu sehr aber heute ist jeder Meter der Kampf. Und zur zweiten Runde geht es nochmal ordentlich bergauf. Ich fluche. Aber ich halte durch und im Ziel bin ich dann nur noch eins: Fix und fertig. Ich kann nicht mehr und auch mein Körper streikt. Aber: Ich habe es durchgezogen und habe mit einem Minimum an Training trotzdem für mich das Beste rausgeholt.

Beim Schwimmen war ich deutlich schneller als im Training und auch auf dem Rad habe ich bessere Zeiten als sonst und das trotz des Gegenwinds. Nur das Laufen entspricht Null meinen normalen Wettkampfzeiten. Aber so ist das nunmal. Ob ich es nochmal machen würde? Ich denke schon!

Travel: Sport in New York


Wer mich kennt weiß eins: Ohne Sport, ohne mich. Genauso ist es auch im Urlaub und gerade in den USA, wo das Essen bekanntermaßen nicht gerade figurfreundlich ist, wollte ich weiter Sport machen. Weiterhin wollte ich die Chance nutzen auch mal neue Workouts auszuprobieren. Ich hatte fünf Morgen Zeit Sachen auszuprobieren, theoretisch. Allerdings war ein Morgen weg, da der Ausflug zu den Niagarafällen bereits um 4 Uhr morgens anfing. Einmal wollte ich auch mindestens laufen gehen und so blieben 3 Tage Zeit für verschiedene Workouts.


Auf diese Spinning Klasse bin ich durch die Fit For Fun aufmerksam geworden und Spinning wollte ich eh schon immer mal ausprobieren. Das gute: Es gibt für das erste Mal einen günstigeren Tarif und so habe ich ca. 20$ bezahlt. In den Mails die man anschließend bekommt steht dann auch alles weitere erklärt, unter anderem, dass man als Beginner 15 min eher am Studio sein soll. Vor Ort sind die Leute wirklich nett zu einem, geben einem Schuhe und helfen einem auch mit der Einstellung des Rades. Der Workout Raum ist dunkel, die Räder stehen eng aneinander und Musik dröhnt laut aus den Lautsprechern.
Ich habe eine Stunde bei Matt Miller gebucht und dieser kam auch vor der Stunde nochmal zu den "Neuen" und hat sich nett vorgestellt und ein bisschen was erklärt. Dann ging es auch schon los und ich muss sagen, dass ich leider dank meiner Links-Rechts-Schwäche erst am Ende der Stunde gemerkt habe, dass ich den Wiederstand immer leichter gedreht habe :D
Die Musik ist super, durch das dunkle Licht und den Beat kommt einen die Einheit eher wie ein Discobesuch vor, bei dem man allerdings radelt. Es macht super viel Spaß und auch wenn die Schuhe am Anfang echt gewöhnungsbedürftig sind, kann ich diese Stunde definitiv empfehlen!



Das Studio war bei meinem Hotel um die Ecke und genau deswegen habe ich mich dafür entschieden. Ich kann da nur empfehlen zu pokern und das Workout erst kurz vorher zu buchen, da man da ca. 10$ sparen kann. So habe ich 23$ für 50 Minuten Workout bezahlt. Das Studio ist klein aber wieder sehr nett eingerichtet und wie überall gibt es Handtücher und Wasser vor Ort. Der Raum ist wieder dunkel und auch die laute Popmusik fehlte nicht. An der Seite stehen Kettle Bells und andere Utensilien. Die Trainerin Kesha war wieder sehr nett und so habe ich zusammen mit 7 anderen die Stunde viel geschwitzt. Zuerst wird sich dabei ein bisschen warm gemacht und das Trainingsprinzip folgt einem typischen HIIT Training. Die Übung, die sich dabei durchs komplette Workout zieht sind die Planks. Ich kann es wirklich empfehlen, auch wenn es kein ultimativ anderes Workout ist als man es zu hause finden würde.



Barry´s Bootcamp zählt zu den härtesten Workouts in New York und setzt sich aus einem Laufband Anteil und einem Teil auf der Matte zusammen. Das musste ich natürlich ausprobieren. An meinem letzten Morgen in New York um 7:10 Uhr war dann mein Termin und ich habe mich entschieden auf dem Laufband anzufangen. Die Nummer die das Laufband hat, ist die gleiche, wie die der Matte und während man auf dem Laufband joggt, läuft und Sprints einlegt, macht der andere Teil der Gruppe Übungen auf der Matte.
Bei uns wurde nach ca. 10 Minuten dann getauscht und dann ging es mit Hantel weiter. Die Übungen bestanden in meinem Fall aus Bankdrücken, Deadlifts, Trizepsdrücken etc. Danach wieder aufs Laufband und so weiter…
Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich kann dieses Workout jedem nur ans Herz legen! 

Laufen 

Natürlich bietet es sich auch an in der Stadt laufen zu gehen. Ich würde jedem empfehlen dies recht früh zu machen, dann kann man auch mal ein Stück laufen ohne an jeder Ampel halten zu müssen. Im Central Park gibt es eine asphaltierte Bahn einmal komplett um den Park. Wenn man das läuft kommt man auf ca. 10 km. Von meinem Hotel in Chelsea waren es ca. 4-5 km zum Central Park und so kam ich auf eine wunderschöne 20 km Runde. 
Eigentlich wollte ich mich den Nike Run Club anschließen, dieser hat allerdings zur Zeit Saisonpause. Aber sonst kann man auch mal bei den Lululemon Stores gucken, die bieten auch Laufgruppen an. 

Sachen die ich gerne noch ausprobiert hätte und auch super gut klangen: 

AG6 hätte ich unheimlich gerne ausprobiert! 
Brick, da ich noch nie Crossfit oder etwas in die Art gemacht habe
305 Fitness, da ich super gerne tanze und die Kombination aus Tanz und Sport mal anders als Zumba erleben wollte
Switch klang auch mega gut!

Wenn ihr noch weitere tolle Sportangebote kennt, dürft ihr mir die gerne schreiben, da ich definitv wieder nach New York fliegen werde. 

Over & Out 



All I want for Christmas is you....


Und du bist in diesem Fall alles rund um das Thema Sport. Ich habe meine Passion im Laufen und Fitnesstraining gefunden und jedes Hobby kostet Geld. Nachdem ich den Black Friday schon nutzen konnte um neue Laufschuhe und ein neues Laufoberteil zu holen, kann ich immernoch ein paar wärmende Sachen für die kalte Jahreszeit gebrauchen. Aktuell finde ich die grün und rosa Töne der Kollektionen von Adidas und Nike besonders ansprechend.
Auch könnten meine Schuhe fürs Fitnessstudio ein Update vertragen, denn meine süßen Nike Frees sind inzwischen stolze 5 Jahre alt und haben es verdient in den Ruhestand geschickt zu werden. Nach einer Beratung wurden mir nun die Metcon ans Herz gelegt, die besonders gut fürs Krafttraining geeignet sind.
Ich schleiche schon lange um den kuscheligen Schal von COS herum, aber dieser gehört zu diesen Sachen, die ich zu geizig bin mir selbst zu kaufen.
Um auch weiterhin tolle Fotos abliefern zu können und auch bei Feiern tolle Fotos abliefern zu können fehlt mir noch ein Objektiv im sehr nahen Bereich. Hier würde sich das Tokina 11-16 f/2.8 anbieten.
Ich mag keine In-Ear Kopfhörer und besonders die, wo man sich das Gummi komplett in die Ohrmuschel schiebt sind mir suspekt. Genau deswegen wünsche ich mir gute Kopfhörer, die ich zum Sport tragen kann oder die mich auf meinen nächsten langen Flug begleiten. 
Zu guter letzt lese ich zur Zeit wieder besonders gerne und lasse mich dabei auch gerne von anderen Menschen inspirieren. Estee Lalonde ist eine dieser Personen, die ich schon lange verfolge und das Buch unheimlich gerne lesen würde. Aber auch Bücher die in Richtung Entrepreneurship, Marketing oder Laufen gehen fehlen mir noch in meinem Bücherregal.

Was steht bei euch dieses Jahr so auf dem Wunschzettel? 

Brazil II - Jericoacoara - Lençóis Maranhenses - São Luís - Belem - Rio de Janeiro


Jericoacoara 

Nach 24 Stunden Anreise von Praia da Pipa, kamen wir in Jericoacoara an. Bis Jijoca fährt man mit einem normalen Reisebus und von dort geht es mit Buggys oder einem großen Geländebus weiter in das Naturschutzgebiet ohne gepflasterte Straßen. Genauer gesagt fahren wir auf Sand. Das Hinkommen wird dadurch schon zum Erlebnis.
In Jeri ist alles ein wenig teurer und so auch die Unterkünfte. Wir entschieden uns für die Pousada "Senzala dos Amigos" und waren total zufrieden dort. Jedes Zimmer hat eine Hängematte vor der Tür und auch die Zimmer selbst sind total ok. Ruhig gelegen in einer der kleineren Seitengassen ohne Hilfe wahrscheinlich nicht schnell von alleine zu finden aber in Brasilien sind die Leute super hilfsbereit und erklären einem dem Weg oder bringen einen sogar hin.
Auch in Jeri gibt es keine herkömmlichen Straßen, sondern ebenfalls nur Sand. So kommt es, dass man überall Sand hat und ich meine überall. Der Ort ist ein Kitesurf Paradies und dementsprechend windig ist es dort auch. Das abendliche Ritual besteht darin, dass alle auf die große Düne des Ortes wandern um dort den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen.Danach kann man am Strand den Locals beim Capoeira zuschauen und bei den Barracas einen Caipi kaufen. Unbedingt mit Ananas probieren!
Abends ist in dem kleinen Örtchen unheimlich viel los und es gibt tolle Restaurants wie das "Tamarindo" oder einem Burgerladen in der Seitenstraße. Unbedingt bei der Eisdiele ein Eis essen, zwar ziemlich teuer aber auch unheimlich gut. Jeden ABend ist in dem Ort eine andere Party und diese Enden dann um 2. Danach geht man noch zu Padaria, die nur bis 5 Uhr geöffnet hat.
Wir hatten unheimlich tolle Nächte und haben viele tolle Leute kennengelernt. Einen davon sollten wir später in Rio noch wiedertreffen.
Um auch mal auszuspannen sind wir an einem Tag zur "Lagoa Paraiso" gefahren. Dort befinden sich einige Hängematten direkt im Wasser und man kann perfekt entspannen.
Für unsere weiterreise nach Barreirinhas haben wir über das Reisebüro vor Ort einen Jeep gebucht und diesen mit zwei Schweizerinnen geteilt um Kosten zu sparen. Achja noch gut zu wissen: In Jeri gibt es keine Geldautomaten, also genug Bargeld mitnehmen!


Barreirinhas/ Lençóis Maranhenses

Von Jeri fährt man ungefähr 6 Stunden mit dem Jeep nach Barreirinhas. Dort haben wir einfach in irgendeiner günstigen Pousada eingecheckt (Pousada Igarapé) und dort auch direkt den Nachmittagsausflug in die Wüste für den nächsten Tag gebucht. Barreirinhas selbst hat nicht viel zu bieten aber wir haben die Zeit genutzt, um unser weiteres Vorgehen zu planen.
Um 14 Uhr am nächsten Tag wurden wir dann beim Hotel abgeholt und stiegen in den Jeep, der uns in die Wüste bringen sollte. Wer Angst hat bei rasanten Fahrten sollte sich definitiv in die Mitte setzen, denn man verliert bei der Fahrt sicher das ein oder andere Mal die Haftung zum Sitz. Man fährt ca. 45 Minuten bis zu einer Stunde in die Wüste und von dort heißt es Barfuß weiter. Meine anfängliche Befürchtung, dass ich mir dabei meine Füße verbrenne war unberechtigt. Im Gegensatz zu Dubai war der Sand hier nämlich recht kalt.Das besondere dieser Wüste sind aber die kleinen Seen, in denen sogar Fische schwimmen. Diese füllen sich über die Regenzeit mit Wasser bevor diese gegen September/ Oktober austrocknen. Wir haben uns bewusst für die Nachmittags Tour entschieden, da man dort einen unheimlich tollen Sonnenuntergang genießen kann. Am nächsten Morgen um sechs ging es dann weiter nach São Luís.

São Luís


Ja São Luís. In dieser Stadt lief einiges anders als geplant. Unser Hotel das Portas da Amazonia war absolut toll. In einem alten Kolonialhaus liegen die netten kleinen Zimmer und auch endlich mal wieder einigermaßen gebrauchbares Internet. Wie sich noch feststellen sollte war das wirklich wichtig hier. Die Pousada liegt mit innen dem historischen Zentrum und man hat es somit nicht weit zu dem kleinen Restaurant Cafofinha da tia Dica, wo es hervoragendes Essen gibt. Eiegntlich wollten wir nur eine Nacht in dieser Stadt bleiben, doch in der Nacht bekam ich leider Magenprobleme, die noch eine  kompletten Tag anhalten sollten und mich ans Bett fesselten.

Belem

Die Reise nach Belem war die schlimmste von allen. Zwar hatten wir bei Progresso extra einen Leito gebucht, allerdings ging dieses Mal weder das WLAN, noch das Licht und der Bus wurde auf 15 Grad runtergekühlt, ohne das Decken ausgeteilt wurden. Aber nach 12 Stunden frieren war alles vorbei und wir mehr als glücklich in das Hotel Atrium Quinta De Pedras ankamen. Leider war es nicht möglich bei Ankunft zu frühstücken, so dass wir auf den Ver-O-Peso Markt gingen. Auf diesen Markt gibt es unheimlich viel zu sehen und besonders vormittags wenn die Fischer mit dem frischen Fisch kommen ist dies ein Spektakel. Den Nachmittag verbrachten wir zuerst im Mangal das Garças, wo man Leguane, Kraniche und andere Tiere hautnah erleben kann. Anschließend legten wir uns noch an den Hotelpool, bevor wir uns noch zu Fuß durch die Stadt machten.
Am nächsten Tag buchten wir einen Ausflug in das Amazonas Gebiet und wurden kurz von strömenden Regen abgeschreckt, doch sobald wir auf das Boot stiegen hörte es glücklicherweise auf. Mit dem Boot ging es dann durch die kleinen Kanäle in der nähe der Stadt und wurden von einem Einheimischen 76-Jährigen durch Teile des Urwalds geführt und uns gezeigt wo Acai wächst. Auch erklärte uns der Fremdenführer, dass Belem eine der gefährlichsten Städte ist und wir wirklich aufpassen sollten, da erst vor kurzem eine Frau direkt vor ihrem Hotel ausgeraubt wurde. Am Abend sind wir dann noch bei den Docks etwas essen gegangen. Mein Tipp: Setzt euch an den Brauerei Stand und esst den Brownie, aber bitte nicht allein den die Portion reicht locker für 4 Personen.

Rio de Janeiro

 Unser letztes Etappenziel sollte also nun Rio sein. Leider hatten wir mit dem Wetter mehr als Pech und uns sollten sechs sehr regnerische Tage erwarten. Die ersten Tage verbrachten wir im Rio Forest Hostel in Santa Teresa, wo man einen unglaublichen Blick über die Stadt hat. Die Zimmer sind zwar recht klein aber die Leute im Hostel sind unheimlich freundlich. Wir traffen uns am Nachmittag dann mit einem Brasilianer, den wir in Jeri kennengelernt haben und hatten einen feuchtfröhlichen Abend in Rio.
Am zweiten Tag in Rio machten wir uns auf zum Hippie Markt in Ipanema und schlenderten anschließend noch über die Copa Cabana und den Ipanema. Am Abend suchten wir noch in Santa Teresa etwas zu essen, bevor wir am nächsten Tag in den Stadtteil Botafogo in das Ace Hostel zogen. Dieses Hostel war wirklich nur zum schlafen gedacht und die Zimmer luden auch nicht zum verweilen ein.
Bevor wir allerdings nach Botafogo fuhren besuchten wir noch die Escadaria Selarón und benutzen die kostenlose gelbe Bahn nach Santa Teresa hoch. Bis Mittags war das Wetter noch sehr gut, so dass wir uns noch für eine Weile an die Copacabana legten, bevor das Wetter wieder kippte. Den Abend verbrachten wir dann im Shopping Center, da das Wetter sich leider nicht besserte.
Dienstag ist in Rio ein guter Tag alle Museen abzuklappern, da der Eintritt dann frei ist. Also besuchten wir zuerst den Saara Markt, bevor wir ins Museum of Tomorrow gingen. Das Museum ist wirklich gut gemacht und wenn man in Rio ein bisschen Zeit hat einen Besuch wert. Auch sind die berühmten olympischen Wände nicht weit und auch ein Besuch dahin ist sicherlich lohnenswert. Der Plan für den Nachmittag war es das Maracana Stadion zu besichtigen, leider hatte dieses wegen dem Abbau der olympischen Spiele noch geschlossen.
Ein Besuch auf dem Zuckerhut darf bei einem Rio Besuch natürlich nicht fehlen und so machten wir uns am Mittwoch morgen auf den ersten Teil des Bergs zu besteigen. Wenn das Wetter mitspielt würde ich das auch unbedigt empfehlen. Um auf den richtigen Berg zu kommen muss man dann jedoch trotzdem die Seilbahn nehmen. Oben kann man eine ganze Weile herumlaufen und auch kleine Affen beobachten.
Bevor wir zur Christus Statue hochfuhren besuchten wir noch den botanischen Garten und der ist wirklich einen Besuch wert. Die Anlage ist wirklich schön und top gepflegt. Bei der Christus Statue hatten wir mal wieder Pech und trotz vorher gutem Wetters fing es als wir oben ankamen in Strömen an zu regnen und wer uns auf Snapchat verfolgt hat, konnte sehen was wir sahen: Nichts. Enttäuscht fuhren wir heim und unseren letzten Tag wollten wir vormittags eigentlich eine Favela Tour machen. Eigentlich. Denn unsere Rezeptzionistin teilte uns einen falschen Treffpunkt mit und wir standen somit 30 Minuten im Regen und warteten. Nachdem dies mal wieder ein Reinfall war fuhren wir zum Feira de São Cristovão um dort ein paar Souvenirs zu kaufen. Leider war dort mal wieder viel geschlossen und somit machten wir uns mal wieder auf in eine Mall. Am Abend besuchten wir dann noch eine der Pub Crawls und hatten dann noch einen wirklich netten letzten Abend.
Unsere Reise war unheimlich wunderbar und trotz des eher eigenwilligeren Abschlusses in Rio können wir Brasilien jeden nur ans Herz legen. Außer zwei komische Situationen haben wir uns zu keiner Zeit unsicher oder bedroht gefühlt und in Rio haben wir uns fast ausschließlich mit Uber fortbewegt. Lasst euch einmal von der brasilianischen Gelassenheit treiben und genießt vernünftige Caipis an den traumhaften Stränden.


Travel: Winterwonderland in Riga

Am letzten Wochenende ging es erneut nach Riga, diesmal mit meiner besseren Hälfte und statt in ein Hostel ging es diesmal in ein schickes AirBnB Appartment nahe des Freiheitsdenkmals. Am Flughafen in Berlin war die Hölle los und man musste ca. 2 Stunden bis zur Sicherheitskontrolle anstehen. Jedoch hatten wir eigentlich nicht so viel Zeit. Zum Glück kamen immer wieder Flughafenmitarbeiter und holten Passagiere dessen Flüge in kurzer Zeit gehen sollten vor. So erreichten wir unseren Flug gerad noch so.
In Riga angekommen wurden wir bereits von einer dicken Schneedecke empfangen. Wunderschön. Anschließend ging es mit dem Bus in die Stadt und vor dort aus zu unserer Wohnung. Das Apartment sah genauso aus wie auf den Bildern und auch die Lage direkt zwischen Universität und deutscher Botschaft war ideal. Zuerst gingen wir etwas bei Lido essen, einer Restaurantkette mit rustikalem Essen in Buffetform. Anschließend besuchten wir die Innenstadt und versuchten dabei nicht allzu naße Füße zu bekommen. Abends gingen wir noch mit einer Bekannten von mir etwas trinken und essen beim Rockcafe. In Riga ist dies gerade bei der Happy Hour besonders günstig.
Am Samstag morgen erkundeten wir weiter die Altstadt und gingen auf den Zentral Markt, wo es unheimlich viel zu entdecken gibt. Unter Anderem kann man dort günstig Trockenfrüchte und Gebäck sowie frisches Obst kaufen. Am Nachmittag wollten wir in die Skybar vom Radisson Blu Hotel, was sich jedoch durch den Besuch des chinesischen Premierministers etwas schwieriger herausstellte, da das Hotel von Polizisten umgeben war. Über den Seiteneingang gelang es uns trotzdem noch in den Fahrstuhl zur Bar zu gelangen. Der Ausblick von dort oben ist unheimlich toll und einen Kaffee kann man dort ganz gemütlich (wenn auch nicht super günstig) dort genießen.
Abends ging es ins Ala, einer urigen Braustube. Dort kann man viele verschiedene Sorten Bier probieren und auch viele deftige Speisen genießen. Anschließend ging es wieder ins Rockcafe, wo im Keller der Partykracher Karoke praktiziert wird. Grundsätzlich gibt es Karaoke dort in sau vielen Bars und ist total populär.
Ich liebe Riga und werde immer wieder in diese tolle Stadt reisen und kann es auch nur jedem empfehlen. Den Eintrag meines letzten Riga Posts findet ihr HIER.